Aschner Verfahren

Bei den Ausleitungsverfahren nach Bernhard Aschner werden über die Haut oder aus den Blutgefäßen Körpersäfte entzogen und der Körper damit von Toxinen und Schlacken entlastet. Durch die Aktivierung der Reflexzonen werden zugleich die entsprechend zugeordneten inneren Organe beeinflusst. Es kommt zur Entgiftung, Entstauung, Blutverdünnung und –erneuerung.

Dazu gehören:

  • Baunscheidtieren
  • Schröpfen
  • Blutegeltherapie
  • Aderlass

Baunscheidt-Verfahren

Das Baunscheidt-Verfahren ist eine großflächige Hautreiztherapie und ein äußeres Ableitungsverfahren. 

Hier wird die Haut mit einem sogenannten Lebenswecker oberflächlich leicht eingeritzt und mit einem speziellen Öl eingerieben.

Dies kann lokal oder an Reflexzonen geschehen, um Einfluss auf zugehörige Organe und Gewebe zu haben.

Indikationen dafür sind:

  • Arthrose
  • Verspannungen
  • Muskelbeschwerden

Dadurch kommt es zur Durchblutungssteigerung, Schmerzdämpfung und verbesserten Stoffwechselreaktion der betroffenen Körperbereiche.

Schröpfen

Es zählt zu den äußeren Ausleitungsverfahren. Hier wird beim Aufsetzen von Schröpfgläsern auf die Haut ein lokaler Unterdruck erzeugt. Dies bewirkt, dass an den betreffenden Stellen die Haut und das Bindegewebe stark durchblutet werden und verkrampfte Muskulatur sich entspannen kann. Dadurch kann der Körper dort abgelagerte Säuren oder Schlacken besser entsorgen.

Indikationen dafür sind:

  • Rheuma
  • Arthrose
  • Schmerztherapie
  • Anregung der Haut als Ausscheidungsorgan

Blutiges Schröpfen: Dadurch wird eine bessere Mikrozirkulation durch Entfernen der lokalen Blut- und Lymphstauung erreicht, dies wirkt antientzündlich.

Trockenes Schröpfen: Wird bei erschöpften, energiearmen und eher schmerzempfindlichen Menschen angewandt. Es ist eine tonisierende Maßnahme, die Energie zuführt.

Schröpfkopfmassage: Hat eine entspannende Wirkung bei Muskelspasmus.

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